Niagarafälle und Toronto

Sonntag, 17.08.2014

Hey, 

weil ich während der WM irgendwie nie dazugekommen bin was zu schreiben, schreib ich eben jetzt von zu Hause aus was über meine Zeit an den Niagarafällen und in Toronto. 

Letzten Montag sind meine Mutter und ich von Montreal nach Toronto geflogen und dann gleich an die Niagarafälle gefahren, wo wir dann für zwei Tage waren. Ich fands echt schön dort und die Wasserfälle sind wirklich riesengroß. 
Am Dienstag sind wir dann noch mit einem Boot gefahren, mit dem man ganz nah an Niagarafälle rangekommen ist. Danach waren wir klatschnass, obwohl wir solche Regenumhänge anhatten.
Dann sind wir nach Toronto gefahren. 

Am nächsten Tag waren wir dann auch gleich auf dem CN Tower, einem über 500m hohen Turm, von dem aus man die ganze Skyline von Toronto sehen konnte. Da gabs auch einen Glasboden. Da stand man dann mehr als 300m über dem Boden mit nichts außer Glas unter einem.

 

Danach waren wir noch shoppen in einem total großen Shopping Center, dem Eaton Center.

Am Donnerstag sind wir mit einem Boot auf den Ontario Lake rausgefahren, wo man dann auch nochmal die Skyline sehen konnte. Wir sind dann auf einer Insel ausgestiegen, wo ein kleiner Freizeitpark war. Der war aber eher für kleinere Kinder, also sind wir relativ früh wieder zuzurückgefahren und haben uns noch das Royal Ontario Museum von außen angeschaut, weil das ein echt cooles Gebäude ist. 

 

Am Freitag haben wir nicht mehr so viel gemacht, sondern waren nur noch kurz bei der alten Stadthalle von Toronto und haben ein paar Souvenirs gekauft.

Dann mussten wir auch schon zum Flughafen fahren und der Urlaub war vorbei. 

LG Jenny

PS: Danke an Anja, dass du immer soviel in den Blog geschrieben hast. 

 

 

Dienstag - zwei Wochen in Montreal

Freitag, 15.08.2014

Für Dienstag hatten Hanna und ich uns für Rafting angemeldet! Das wollte ich ja eigentlich immer schon einmal ausprobieren!

Dazu fuhren wir mit de u-Bahn und dem Bus etwas außerhalb von dem Stadtkern an den Saint-Lorenz-Strom. Dort angekommen stellten wir fest, dass der Strom sehr breit ist und sehr schnell fließt, aber keine Stromschnellen in Sichtweite waren. Und es war extrem windig!

Um 13 Uhr ging es dann los! Wir wurden in Gruppen von ca. 13 - 14 Mann ca 6 oder 7 Rafting-Boote aufgeteilt. Zuerst wurde uns erklärt wie wir zu rudern hatten und bei welchen Befehlen von Guid, der übrigens ganz hinten im Boot saß und zwei große Ruder, links und rechts hatte, wir was zu tun hatten.

Dann ging es los. Das erste Stück war sehr ruhig, aber die Strömung war schon sehr stark. Wer wollte konnte hier noch freiwillig ins Wasser springen.. Bevor er nachher vielleicht unfreiwillig hinein fiel.. :D

Dann kamen wir zu den ersten Stromschnellen und unserer ersten Welle! Unser Guid gab uns die Befehle wie wir zu rudern hatten und er steuerte die Richtung auf unsere erste Welle zu! Wir fuhren direkt darauf zu und in diesem Moment wurde dachten womöglich alle wie wir es da nur ohne umzukippen durch schaffen sollten. Als unser Guid "down" rief rutschten wir alle von Bootsrand in das innere des Bootes und ließen die Welle über uns drüber schwappen. Danach setzten wir uns sofort wieder zurück auf den Bootsrand zum weiter paddeln!

Wow! Was für ein Kick! 

Das sück nach der Welle war sehr unruhig und hatte viele kleine Wellen was ich voll cool fand.

Nach unserer 2. oder 3. Welle ankerten wir und auch alle anderen Rafting-Boote an einer Steininsel auf der ganz viele Möwen saßen.

danach kam noch eine Welle - "The Devil"!

Nach dieser Welle sollten wir alle aus dem Boot springen und uns dann sofort am Boot festhalten, da sonst die Strömung zu stark war.

wir fuhren also wieder auf die Welle zu, duckten uns in die Bootsmitte und sollten dann alle auf das Kommando des Guids aus dem Boot springen! 

Leider hatte ich wohl einen etwas ungünstigen Platz und war etwas zu langsam - ich habe alle Paddel der aus dem Boot springenden abbekommen.. 

Als als ich dann sprungfertig war war eigentlich alles schon vorbei und die ersten hingen schon am Bootsrand und wollten wieder hinein gezogen werden...

Danach ging es nur noch über ruhiges Wasser an den Rand des Flusses. 

Wir holten unser Boot aus dem Wasse, legten es auf den Anhänger und wurden mit dem Bus zurück zum Ausganfgspunkt gefahren! 

War wirklich sehr cool!!!

Rafting

Wir fuhren mit dem Busund der Metro zurück zum Hostel und gönnten uns eine kleine Pause bevor wir uns auf den Weg zur Altstadt machten um noch was essen zu gehen! 

Danach beschlossen wir noch einmal auf den Mont-Royal zu fahren und uns Montreal und seine Downtown bei Nacht noch von oben anzusehen! 

Dies hat sich auf jedenfalls gelohnt! Uns bot sich ein wunderbarer Ausblick über die Lichter der Stadt! 

Montreal bei Nacht

Was für ein schöner Tagesabschluss!

VG Anja 

Montag - Der Tag danach ;)

Mittwoch, 13.08.2014

Von Sonntag auf Montag konnten wir noch eine letzte Nacht in unserer UNICON Unterkunft schlafen.

Am Montagmorgen mussten wir aber dann die Schule nach dem Frühstück bis 11 Uhr verlassen haben.

Nachdem wir also Montagmorgen alle Einräder wieder auseinander gebaut hatten und alles wieder in unseren Koffern verstaut hatten, verabschiedeten wir uns noch von unseren netten Zimmerkollegen und zogen mit unseren jeh 2 großen und schweren Koffern los Richtung Ubahnstation.

leider sind die meisten Ubahnstationen hier in Montreal nicht gerade Rollstuhlfahrer- und Reisefreundlich ausgelegt, was bedeutet dass es nicht überall Aufzug und Rolltreppe hat. 

Die Koffer die Treppe nach unten zu bekommen haben wir gerade so hinbekommen.

Zu Hannas und meiner neuen Unterkunft mussten wir auch einmal die Ubahnlinie wechseln. Dies war Gott sei dank kein Problem, da es hier Rolltreppen hatte.

 Bei unserer Zielstation angekommen half uns ein sehr netter Montrealer unsere Koffer die Treppe hoch zu tragen. - Hab ich schon erwähnt wie freundlich und hilfsbereit die Montrealer sind? 

Bis is zu unserem Hostel war es mit unserem schweren Gepäck schon noch ein ganzes Stück. 

Das Hostel selbst ist sehr schön und auf jeden Fall weiter zu empfehlen!

Unser Zimmer Hostel

Am Nachmittag zogen wir dann mal los Richtung Altstadt und alten Hafen und schon auf dem Weg zur U-Bahnstation trafen wir 3 Teilnehmer bzw. Organisatoren der UNICON 17. Aug welche die noch etwas bleiben und sich Montreal anschauen. ;)

Zu aller erst schauten wir uns die bekannte Basilika Notre-Dame an. Die Basilika ist wunderschön bunt innen, eine der schönsten Kirchen Nordamerikas. Sehr prachtvoll. Hier haben wir auch eine kurze Führung mit gemacht in der wir auch einiges über die Geschichte Montreals erfahren haben.

Basilika Basilika innen

Gleich gegenüber von der Basilika ist die Bank of Montreal. Kanadas älteste und erste Bank. Ein sehr altes und prachtvolles Gebäude, mit Marmorsäulen, usw.

Danach gingen wir weiter zum Montrealer Rathaus "Hotel de Ville". Ein sehr schöner Bau der bei Nacht wunderbar beleuchtet ist.

Hotel de Ville

Die alten Straßen und Gassen hier sind sehr schön, gesäumt von einigen Restaurants und von Touristen und Fußgängern gut besucht!

Am alten Hafen gibt es einen alten Glockenturm der Big Ben wohl ähnlich sehen soll, da dieser als Vorlage zum Bau hergenommen worden war. Die Besteigung ist kostenlos und man hat einen sehr schönen Blick über den alten Hafen, den Saint-Lorenz-Strom und die Altstadt.

Glockenturm

Danach schlenderten wir noch etwas durch die Stände am alten Hafen bevor wir zurück zu unserem Hostel fuhren!

VG Anja

 

Sonntag - letzter Tag der UNICON 17

Montag, 11.08.2014

Und nun sind wir auch schon beim letzten Tag der UNICON 17 hier in Montreal angekommen. 

Wie schnell doch die Zeit vergeht!!!

Der Sonntag war noch sehr vollgestopft!

Morgens war der Marathon auf der F1 Strecke. Hanna und ih sind hin um zu zu sehen und selbst dann noch eine Runde zu drehen. Auf die Strecke darf jeder mit dem Auto (nur 30 km/h), Fahrrad oder Inliner fahren, es sei denn das F1 Rennen findet statt. 

 Ich fand es ja sehr cool dort zu fahren wo schon Vettel, Rosberg, Schumi und Co. So rumgeheizt sind!!!

  Ich auf der F1Strecke

Jenny hatte morgens noch Gruppenkür-Training, da am Nachmittag dann die Gruppenküren an der Reihe waren. 

Zuerst kamen die Kleingruppen die aus 3 - 8 Fahrern bestehen darf. Hier startete eben auch Jenny mit 5 weiteren bayerischen BDR-Fahrerinnen. Das Motto war "Streets on Fire" und hat mir persönlich sehr gut gefallen! Leider gab es ein paar Abstiege und nach einer, für uns nicht ganz nachvollziehbaren Bewertung wurde es leidet nur Platz 6 für sie.

Jenny vor der Gruppenkür

Die ersten zwei Plätze wurden von den Japanern eingenommen und der 3. Platz ging an eine deutsche Kür aus Schleswig-Holstein.

Danach kamen dann die Großgruppen dran mit mehr als 8 Fahrern in einer Gruppe.

Diese sind immer so das Highlight einer jeden WM und hier kommen auch fast alle zum zuschauen hin! 

Die Japaner lieferten wieder eine unglaublich schöne Show ab, trotzdem reichte es ihnen dieses mal nur auf Platz 4.

 Die Dänen hatten auch oder eine schöne Show! Und wurden meiner Meinung nach verdient Weltmeister und das zum 3. Mal hinter einander! 

Auf Platz 2 kam Deutschland mit dem NRW BDR Kader und Platz 3 erreichte ebenfalls Deutschland mit dem EVD Kader.

Nach den Gruppenküren wurde noch das IUF-Meeting abgehalten. Hiebei wurde bekannt gegeben wo die nächste UNICON 2016 statt findet: In San Sebastiàn in Spanien!

Nach einer kurzen Abschlussrede ging die Party los!

Auf dem Platz Esplanade unterhalb des Olympiaturms und -Stadions fand die Party bis 23 Uhr statt.

Finalparty Finalparty

Danach mussten wir leider von der Open Air Party zur indoorparty in den Sozial Room wechseln. 

Leider machte hier die Party etwas Pause, nur mit leiser Musik, ging dann aber  ab ca. Halb 1 wieder gut und laut weiter! :D

Das war dann auch leider schon wieder das Ende der UNICON 17 2014!!!!

 

Für Jenny geht die Reise die möchten Tage bis Freitag ja noch weiter, Richtung Toronto und den Niagarafällen. 

Ich bleibe, auch aus gepäcktechnischen Gründen, noch bis Freitag mit Hanna hier in Montreal und schauen uns hier noch etwas um :)

VG Anja

Die letzten Tage der UNICON 17

Montag, 11.08.2014

Am Freitag verbrachten Hanna und ich erneut einenTag in Tremblant. In dem kleinen Touristendorf in den Bergen von dem ich euch bereits berichtet habe. Es fanden dort dieses Mal die Downhillrennen statt.

Downhill ist eine Strecke die durch den Wald und über steinige Wege den Berg abwärts führt. Je nach Schwierigkeitsgrad steiler.

Danach fuhren wir noch Spaßes halber mit so Rennautos eine Rennstrecke den Berg hinunter. Dies war sehr lustig! :D Wir waren eine Gruppe von 7 Leuten (alle vom Einrad, aber aus verschiedenen Vereinen) und lieferten uns ein Rennen. Diese Autos fuhren ohne Motor! Wer bremst verliert! Wir fuhren gleich 3x :D

Cart

Zurück nahmen uns Feurers aus dem Kornwestheimer Verein mit dem Auto mit zurück. Abends waren dann alle aus dem kornwestheimer Verein und ich zum Grillen in Fürsts Haus eingeladen. Es war sehr lecker und vor allem sehr interessant wie die Kanadier so leben, da das Haus in dem Fürsts 2 Wochen hier wohnten, einer kanadischen Familie gehört die gerade ihren Sommerurlaub außerhalb Montreals verbrachten.

Zum Nachtisch holten wir uns zwei Straßen weiter das beste Eis der Umgebung hier (lt. Tipps von Montrealern selbst).

 

Nun sind wir schon beim Samstag und somit meines letzten Wettkampftages angekommen.

Es fanden die "slow Races" statt. Hier bei muss man 10 Meter vorwärts bzw. Rückwärts so langsam wie möglich auf einem Brett zurück legen. Bei vorwärts ist das Brett hierbei 15 cm breit, bei rückwärts 30 cm.

Man darf nicht stehen bleiben, nich zurück treten oder pendeln und das Rad nicht weiter als 45 Grad nach links oder rechts hin und her bewegen. Bisher war man dann sofort disqualifiziert. Nach neuster Regel, die am Freitag Abend erst bekannt gegeben wurde wird es hier gehandhabt, dass man dann pro Verstoß eine Sekunde vom Ergebnis abgezogen bekommt. Bei verlassen des Brettes und absteigen vom Einrad wird man sofort disqualifiziert!

Im vorwärts fuhr ich eine Zeit von 49,47 sek. Leider wurden mir aber noch 2 Sekunden wegen Verstöße abgezogen und hatte somit eine Zeit von 38,47 sek und wurde in meiner Altersklasse damit 5.

  Langsam vorwärts

Ist aber auch Wahnsinn was die Mädels in meiner Altersklasse so drauf haben:

  Ergebnisliste Altersklasse 19 - 29 Fenale

Jenny fuhr eine Zeit von 21,31 sek und wurde in ihrer Altersklasse damit 16.

Im rückwärtsfahren schaffte ich eine persönliche Bestzeit von 31,18 sek und wurde in meiner Altersklasse damit 7.

Jenny erreichte erneut eine Zeit von 21,30 sek und wurde in ihrer Altersklasse damit 11.

Den Nachmittag verbrachten Hanna und ich in der Rue St. Catherine, dem "Place des Arts" und der China Town wo wir auch gemütlich beim Asiaten zu Abend aßen.

 Am Abend waren dann die Finals von Hockey und Basketball die wir verfolgten.

Nun steht nur noch der letzte UNICON Tag an...

VG Anja

Mittwoch und Donnerstag

Sonntag, 10.08.2014

Unsere letzten Bahnrennen fanden dann am Mittwoch statt. 100 Meter und 400 Meter.

Diese Disziplinen konnte ich nun ja auch endlich mit meinem eigenen 24" Rad fahren.

Jenny fuhr eine Zeit von 15,872 sek auf 100 Meter und wurde in ihrer Altersklasse damit 5.

100 Meter

Ich fuhr nur eine Zeit von 17,798 sek und wurde in meiner Altersklasse damit 13.

Bei den 400 Metern hatten wir nicht gerade eine Glückssträhne gezogen.

Jenny und ich wurden beide bei dem ersten Start wegen eines angeblichen Frühstarts zurück gepfiffen. (Es war keine Frühstarterkennung vorhanden!) Bei Jennys 2. Start lief dann soweit alles glatt, nur leider wurde ihr dann im Ziel mitgeteilt die hätte in der Kurve die Bahn verlassen und wurde somit disqualifiziert. Mein 2. Start war leider alles andere als gut. Um möglichst nicht noch einen Fehlstart zu riskieren und damit disqualifizier zu werden hatte ich so einen langsamen Start dass ich nach dem letzten Piepston noch immer am Start stand und die Frau die bei mir Frühstartkontrolle gemacht hat sogar noch "go" zu mir gesagt hat. Erst dann bin ich los gefahren. Für diesen schlechten Start hatte ich trotzdem noch eine gute Zeit von 1:11,179 min und belegte damit in meiner Altersklasse Platz 13.

Paralell zu den zwei Renndisziplinen fand neben dem Stadion die Disziplin Cyclocross statt. Diese Disziplin war bisher in Europa noch recht unbekannt aber in der USA soll es wohl schon relativ häufig solche Rennen geben. Diese Disziplin war sehr interessant als Zuschauer zu verfolgen, da man hier wie folgt starten muss: Alle Teilnehmer legen ihre Einräder ca. 10 Meter hinter die Startlinie. Danach begeben sie sich alle zusammen nochmal ca. 30 Meter weiter hinter hinter ein Hindernis. Auf das Startkomando hin dürfen alle Starter lossprinten mit überspringen des Hindernisses zu ihrem Einrad hin, aufsteigen und losfahren! Der Parcour war ein Rundkurs und ging Berg auf und Berg ab über verschiedene Untergründe (Gras, Teer, Sand) mit Hindernissen, die zu Fuß übersprungen werden. Ziel war es in 30 min möglichst viele Runden zu schaffen. Sehr lustig anzuschauen :D

Cyclocross Start Cyclocross

Nach den 100 und 400 Meter fand noch das Staffel-Rennen statt. Der RSV Illertissen hatte hier aber keine Staffel am Start.

Dann schauten wir uns natürlich auch noch die Finalläufe der 100 Meter, 400 Meter und Staffel an. Eine deutsche Mischstaffel der schnellsten deutschen Fahrer schaffte es sich den Weltmeisterschaftstitel zu holen. Gratulation hier zu!

Am Donnerstag hatten wir dann doch tatsächlich mal einen freien Tag! Nachdem wir diesen gemütlich angegangen sind haben Hanna und ich uns mit der Metro auf den Weg zum Mont-Royal gemacht. Wir sind mit dem Bus nach oben gefahren und sind dann gemütlich oben umher gewandert. Von der Aussichtsplattform "Belvédère Kondiaronk" hat man wirklich eine atemberaubende Aussicht über die Downtown Monteals und den St. Lorenz Strom. Auch am 30 Meter hohen Gipfelkreuz waren wir.

Mont-Royal Mont-Royal Mont-Royal Gipfelkreuz

Von dort fuhren wir mit dem Bus weiter zum "Oratoire St-Joseph". Dies hat die 2. größte Kuppel nach dem Petersdome in Rom und ist der meistbesuchteste Wallfahrtsort Nordamerikas. Es führen 300 Stufen hinauf!

Oratoire

Die Kirche war sehr schön. Und auch die Crypta mit den vielen Kerzen und die kleine Kapelle waren richtig toll.

Crypta

Nachdem Sightseeing hatten wir dann Hunger und beschlossen mit der Metro in das Stadtviertel "Petite Italie" zu fahren um Pizza oder Pasta zu essen. Leider brauchten wir eine Weile bis wir die richtig Straße gefunden hatten und genossen dort unsere Pasta al arabiata. Lecker :)

Auf dem Rückweg sind wir dann noch über den Markt "Marché jean-Talon" der jegliches Obst und Gemüse von Bauern der umliegenden Regionen anbietet.

Am Abend verfolgten wir dann noch gespannt die Paarküren Expert von denen wir wieder mal neue Eindrücke und neue Tricks mitnehmen konnten.

VG Anja

Dienstag 5.8.14

Donnerstag, 07.08.2014

Am Dienstag hatten wir nur den IUF Slalom. (=Obstacle)

Dies ist eine immer gleichbleibende, genau abgemessene Reihenfolge von Pylonen die mit einem bestimmten Weg durchfahren muss. Der IUF-Slalom wurde ebenfalls auf dem Platz Esplanade unterhalb des Olympiaturms ausgetragen.

Obstacle

Der Untergrund war hier etwas ungewohnt da wir ja bisher nur auf der Tartanbahn gefahren sind. Hier war der Untergrund bemalter Beton. Trotzdem fuhr es sich sehr gut und es war auch nicht rutschig.

Jenny schaffte eine Zeit von 21,232 sek und belegte damit einen Platz 6 in Ihrer Altersklasse14-15.

Ich fuhr eine Zeit von 22,842 sek und belegte in meiner Altersklasse 19 - 29 damit den Platz 15.

Obstacle

 

Nachmittags fuhren Hanna und ich mit der Metro in die Stadt und schlenderten durch die Gay Village. Ein sehr schöner Stadtteil mit lauder kleinen Restaurants nebeneinander und rosanen Bällen an Ketten die über die Straße gespannt hingen! Untertags sind hier viele Touristen und Familien unterwegs, abends machen dann Schwule und Lesben das Viertel unsicher, wie der Name es schon sagt.

Gay Village Gay Village

Des weiteren haben wir uns eine Kirche (Marché Bonsecours), eine Fake-Kirche um deren Gerüst die Uni gebaut wurde, die Bibliothek und einen Park (Carré St-Louis) und dessen Umgebung angeschaut.

KirchePark Umgebung des Parks

Wir mussten aber "leider" sehr schnell wieder zurück, da Hanna ins Finale der besten 8 Frauen im IUF Slalom gerutscht war. Dies begann dann um kurz vor 19 Uhr. Keine halbe Stunde später hatte ich eine Weltmeisterin an meiner Seite! - Gratuliere dir Hanna!!! -

Nachdem wir uns dann nochmal Poutine als leckeres Abendessen besorgt hatten ließen wir den Abend ausklingen, da am nächsten Tag die letzten Renndisziplinen statt finden.

VG Anja

Hanna und ich vor derm Olympischen Stadion und Turm

Sonntag und Montag

Donnerstag, 07.08.2014

Am Sonntag waren Hanna und ich den ganzen Tag beim Hoch- und Weitsprung. Dies fand in einer spektakulären Kulisse auf dem Platz "Esplanade" direkt unterhalb des Olympischen Turms statt.

Weitsprung

 

Ich finde Hoch- und Weitsprung immer sehr faszinierend. Vor allem die Jungs! Sehr imposant wie hoch und weit die springen.

Hochsprung

 

Im Weitsprungfinale der Herren gewann ein Däne vor Simon Rodler aus Deutschland und wieder rum ein Däne wurde 3. Der 1. und 2. platzierte lieferten sich ein Battle um den neuen Weltrekord den nun zu guter letzt der Däne behielt. Neuer Weltrekord liegt nun bei den Jungs bei 4,30 Meter!

Es war wieder ein sehr schöner Tag! Die Sonne schien den ganzen Tag und es war sehr heiß! Das Wetter spielt hier wirklich gut mit!

Am Montag hatte ich dann erneut einen freien Tag. Es fanden keine Wettkämpfe in Montreal statt. Stattdessen wurden wir mit Shuttlebusen nach Tremblant gebracht. Das ist ein kleines Touristendorf in den Bergen ca. 150 km entfernt von Montreal.

Die Busfahrt dort hin war sehr abenteuerlich. Wir fuhren mit den bekannten gelben Schulbusen.

Schulbus

Die Straßen hier sind nicht sehr gut und so wurden wir ziemlich durchgeschüttelt und und der Strassenverlauf durch die Berge war eine echte Achterbahnfahrt. ;D Auf halber Strecke mussten wir auch noch den Bus wechseln, da unserer eine Panne hatte und Kühlwasser verlor. In den Bergen angekommen treffen wir wieder einen der anderen Shuttlebuse der keine Ahnung hatte wohin er genau musste. Und auch unser Busfahrer wusste nicht wohin. Zu zweit haben sich dann die Busfahrer nach dem Weg durch gefragt und nach 2,5 Stunden waren wir endlich am Ziel angekommen.

Das kleine Touristendorf war sehr schön! Sehr viele bunte Hotels und Restaurants.

Tremblant

 

Hier am Mont Tremblant fanden dann die Disziplinen Uphill und Crosscountry statt! Hanna nahm an beiden Disziplinen teil.

Als erste Disziplin war Uphill an der Reihe. Dafür mussten wir aber zu erst den Berg bis zur ersten Mittelstation hoch laufen was nicht gerade unanstrengend war. Wir nahmen nen leichteren Weg durch den Wald durch. (Nicht gerade aus die steile Wiese nach oben.) im Wald war es sehr schön mit Wasserfällen.

In der Disziplin Uphill startet man mit Munis. Diese Einräder sind so zusagen die Mountainbikes der Einräder. Hier geht es darum eine bestimmte Strecke den Berg aufwärts so schnell wie möglich zurück zu legen. Es gibt steilere und flachere Stücke. Teilweise kommt man mit fahren nicht mehr voran und muss hüpfen. Es darf nicht gelaufen werden. Schon häftig wie schnell manche da den Berg hoch gerast sind.

Zu Crosscountry mussten wir dann wieder ins Dorf zurück nach unten. Im Crosscountriy ist es eine Strecke die Teils Berg auf uns Berg ab führt und man auch Teile laufen darf. Es geht natürlich wieder um Zeit, wer die Strecke am schnellsten bewältigt. Hier gab es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade.

Während des Crosscountries hatte ich mir mein Einrad geschnappt und bin ein bisschen durch das schöne Dorf gefahren. Die vielen kleinen Gassen durch die bunten Häuser waren sehr schön. Und auch der große See im Tal zwischen den Bergen war toll.

Tremblant Tremblant Tremblant

 

Nachdem Hanna mit Crosscountry fertig war haben wir noch gemütlich in einem Restaurant Salat gegessen und sind dann wieder mit dem Bus zurück nach Montreal. Dieses mal brauchte der Bus nur 1,5 Std, da der so gerast ist!

War ein schöner Tag!

VG Anja

 

Samstag 2.8.

Dienstag, 05.08.2014

Samstag - wir sind nun schon über eine habe Woche hier!

Unser 2. Wettkampftag! Jenny hatte morgens um 8 schon das 10 km Rennen mit ihrem 26" Renneinrad. Mit einer Zeit von 33:12,018 min wurde sie in ihrer Altersklasse 7.

Danach starteten dann die 10 km unlimitit. Hier starten alle die mit einem größeren Rad als 26" fahren oder einen Schlumpf (Gangschaltung) haben. Am imposantesten sind die 36". Die rasen an einem vorbei - Wahnsinn!

10 k - 36

Nachdem Mein Radkoffer nun immer noch nicht aufgetaucht war und ich leider immer nich keine Auskunft hatte hab ich beschlossen mir hier wenigstens ein 20" Rad zu kaufen für die noch kommenden Disziplinen. Der Einradshop der hier ist hat nicht viele Räder und nicht viel Material dabei, so war ich wirklich froh gerade noch das letzte passende zu bekommen! Es sieht richtig schön aus! Nachdem wir dann gemütlich auswärts Mittagessen waren kamen wir zurück zum College und wollten uns an der Info informieren wo Stillstand statt findet. Und was sehe ich da!? Mein Radkoffer ist eingetroffen, während wir beim Mittagessen waren :D

Nachmittags schauten wir uns dann das Trial-Finale an. Das ist echt verrück was die da treiben! (Siehe Bilder)

Trial Men Expert Trial Men Expert Trial Men Expert

Um 16:00 h startete dann das Downhill Gilding. Hier muss man ein Bein auf der Gabel des Einrades haben und eins leicht schleifend vorne auf den Reifen legen. So fährt man dann den Berg hinunter. Dabei geht es darum wer diese Strecke am schnellsten schafft, also wer zu arg mit dem Fuß auf dem Rad bremst, der wird zu langsam und verliert. Man hat 2 Versuche. Die Strecke war nicht so arg steil aber leider in keinem sonderlich gutem Zustand. Viele Schlaglöcher und Straßenausbesserungen.

Downhill Gilding Downhill Gilding

Jenny hat die Strecke in einer sehr guten Zeit, mit 43 sek bewältigt. Und hat in Ihrer Altersklasse somit den 2. Platz belegt! Super Jenny! Glückwunsch!

Ich bin leider 2 x abgestiegen und somit nicht im Ziel angekommen.

Dann habe ich mich noch im Stillstand versucht. Hier geht es darum möglichst lange auf einer Stelle zu stehen ohne zu pendeln und natürlich ohne um zu fallen. Ich habe immerhin 6,075 Sekunden geschafft! ;) Allerdings gewann in meiner Altersklasse ein Mädchen dass über eine Stunde so da Stand! Ich wurde damit 12.

Den Abend haben Hanna und ich gemütlich im College verbracht. Um 22:00 h sollte ein Feuerwerk in Montreal stattfinden. Viele Einradfahrer sind dazu extra in die Innenstadt gefahren. Wir hatten hier aber von unserem Klassenzimmer aus eine Top Sicht über die Stadt und das wunderschöne Feuerwerk! Es ging eine halbe Stunde lang und war sehr exklusiv! Ich hatte noch nie ein so schönes Feuerwerk gesehen! Die Raketen feuerten teilweise 2- und mehrfarbige Muster in die Luft und das Finale war genial! Ich hatte so etwas bisher nur im Fernsehen bei der Olympiade oder so gesehen!

Feuerwerk Feuerwerk

VG Anja

 

Statistik zur UNICON 17

Montag, 04.08.2014

Nun mal ein paar Fakten zur UNICON 17:

Es sind 1166 Teilnehmer aus 33 Nationen.

Und tatsächlich teilt es sich in männlich und weiblich wie folgt:

Männlich: 639 - 56 %

Weiblich: 524 - 44 %

 

Der jüngste Starter ist 7 Jahre und der Älteste 67 Jahre alt.

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.